Aus dem Süden Australiens, aus Adelaide, möchte ich mal kurz unsere Erlebnisse von der Great Ocean Road berichten. Für die Great Ocean Road haben wir uns einige Zeit gelassen, so konnten wir auch in Ruhe die Sehenswürdigkeiten ansehen und haben somit stressfreie Tage verbracht. Zum Beispiel haben wir uns in Apollo Bay zwei Tage niedergelassen und konnten somit einen Nationalpark im Norden der Stadt besuchen. In diesem Park, dem Otway National Park haben wir dabei die Zip Line Tour gemacht.
Die Zip Line funktioniert wie folgt: Zwischen zehn Bäumen im Park sind Stahlseile gespannt. Man bekommt eine Ausrüstung gestellt, die ähnlich ist wie bei Bergkletterern und kann sich dann mit einem Hacken an das Seil einhacken und von einem Baum zum anderen rutschen. Das Ganze hat sehr viel Spaß gemacht und hat mit Einführung / Belehrung ca. 3 Stunden gedauert. Der höchste Punkt des Seils war 45 Meter hoch. Allerdings hat man davon nicht viel mitbekommen, da man mit ca. 65 km/h rutscht. Die höchste Plattform an einem Baum war in 20 Meter Höhe.
Im gleichen Park gab es auch den Otway Way. Das sind künstliche Wege im Park die eine Höhe von ca. 100 Meter erreichen. Am höchsten Punkt ist man dann genauso soweit oben wie die Baumkronen. Die Bäume im Park gehören gehören mit ihre Größe zu den Größten in Australien.
Pflichtprogramm auf der Great Ocean Road ist dann natürlich die Zwölf Apostel und die London Bridge. Wir hatten gutes Wetter erwischt. Es war zwar leicht bewölkt, aber die Fotos sind trotzdem schön geworden.
Desweiter sind wir auf der Great Ocean Road auf eine Straße gestoßen, wo man Koalas in der freien Wildbahn beobachten konnte. So viele Koalas wie dort an den Bäumen hangen hatten wir zuvor nicht gesehen gehabt. Dementsprechend haben wir auch viele Fotos von den Koalas erstellt.
Dass wir die Great Ocean Road überhaupt befahren konnten, war nicht selbstverständlich. Auch in New South Wales, dem Staat wo die Great Ocean Road entlang führt, hat es sehr viel geregnet und Gestein auf die Straßen gespüllt. Kurzfristig war deshalb die Great Ocean deshalb gesperrt. Wir hatten aber, wie gesagt, Glück gehabt. Es gab zwar einige Baustellen, aber wir kamen gut voran.